Der
Roseline-Code
in den Glasfenstern der Kirche
Saint-Sauveur
zu
La Roquebrussanne
❖
Positionen
Dem ersten des von Arthur Bedoiseau (Avignon) im Jahr 1888 geschaffenen zehnteiligen Glasfensterwerks begegnen wir unter der Rose ① über dem westlichen Portal. Die acht Speichen des Rads und Kreuzes halten darin das päpstliche Wappen von Leo XIII. aus dem gräflichen Hause Pecci, welches mit seinem heraldischen Haarstern die Malachiasweissagung zu ebendiesem Pontifex Maximus erfüllt. Dies war weltweit sichtbar gewesen als der Große Septemberkomet (C/1882 R1) im Jahr 1882.
Mit der Förderung des mexikanischen Malers José María Velasco durch den Vatikan ließ Leo seinen päpstlichen Wahlspruch »Lumen de cœlo« in einem Gemälde (1892) dokumentarisch unterstreichen, nunmehr: ›Lumen in cœlo‹; gleichlautend schreibt es bereits Bedoiseau in das Fenster. Sieben Jahre nach dem Tod des Heiligen Vaters sollte Velasco mit einem späteren Werk, das den Kometen zeigt, noch einmal an das große »Licht im Himmel« erinnern. Was der Bischof von Rom und Drache (Leos I. Attribut) als dreizehnter Namensträger auch wirklich war! Nicht zuletzt die einzig gerechte Partei gegenüber Preußens königlichem Anspruch auf das Gottesgnadentum während Reichskanzler Bismarcks Kulturkampf. Denn Leos Kompromiß führte dazu, daß die deutsche »Herde« rechtlich aus der Bulle Unam Sanctam (1302) zurück in die germanische Reichsfreiheit (Hermannsschlacht, 9 n. Chr.) entlassen werden mußte.
Nur zwei Jahre nach Einweihung der Glasfenster läßt der Mystiker und ehemalige Pfarrer von Rennes-le-Château Abbé Bérenger Saunière das Hauptportal seiner Kirche Sainte-Marie-Madeleine mit demselben Papstwappen unter dem Schriftzug TERRIBILIS EST LOCUS ISTE (»Dieser Ort ist ehrfurchtgebietend.«, aus Gen. 28:17/Jakobs Traum) erweitern. Das antike Konzept vom Himmelssturz bezeichnet sowohl in Plinius’ Naturgeschichte als auch in Hesiods Theogonie eine Empfängnis des Lichts aus der dunklen Nacht (die Zypresse, Nyx, Okeanos). Dieses Urbild reicht von der gebärenden Frau (Immaculata) in der Offenbarung (12) über das Sternenfeuer-Ritual der Vesta über Elagabal (Stein von Emesa) bis zurück zur sumerischen Vorstellung von Inanna (Anna) als der Trägerin der messianischen astralen Essenz der Mušḫuššu-Schlange.
Begleitet wird die Verankerung der Westfenstermitte im Baujahr 1340 die Verklärungskirche von einer Konjunktion aus Sonne (Bormona/Bourbonne, Apollo), Regulus (Sternbild Löwe, Juda) und Mars (Toutiorix, Hermes/Thot) im Dreieck, und zwar damalig genau am Tag der Transfiguration (6. August), wenn die »Löwensonne« ihre fünftägige Strecke entlang der Längsachse bis zum Kreuzungspunkt ⑦⑧ × ⑨⑩ antritt: AD MITE COR ACCEDITE, »Kommt an das linde Herz!« – Demnachfolgend ist der 11. August dann der Festtag der heiligen Klara von Assisi, die im gnostischen Rosslyn-Code ⑤ oft als geheimes Vorzeichen für das desposynische Haus Sinclair (Brussan/de Bruce) geschrieben wird. – Nach katholischer Lesart sind es zwei Strömungen, welche Leo XIII. neu verankerte. Zum einen approbierte er den sogenannten Dritten Orden der Franziskaner und zum anderen restaurierte er durch seine Enzykliken Annum Sacrum und Humanum Genus und als Kampfansage an die, wie er empfand, »satanische« Freimaurerei die Verehrung des Herzens Jesu.
Überträgt man die Konstellation auf das Ende des ausgehenden Präzessionszyklus ins Jahr 2225 (Galaxiezentrum Sgr A* in 0° Steinbock, 22. Dezember), so verlagert sich das Datum auf den 19. August, das heißt acht Tage später; siehe die acht Radspeichen. Dann ist ausgerechnet der Heiligengedenktag von Louis d’Anjou von Brignoles, Großneffe des Königs Ludwig des Heiligen ④ und Urgroßneffe der hl. Elisabeth ③ von Thüringen. Zusammen mit der hl. Klara sind die Vier auf dem berühmten Fresko von Simone Martini in der Kapelle der Unterkirche der Basilika San Francesco in Assisi zu sehen.
Papst Leo stirbt am 20. Juli 1903 auch für Margarethe, die höchste Heilige im Drachenorden! Er ist ein wahrer Künder des »Lichts« (hebräisch אור, gematrischer Summenwert 207). Seine prophetische Bedeutung, die in der von Arthur Bedoiseau geschaffenen Zeitkapsel liegt, kann also für die deutsche Drachengesellschaft (S.D.T.O. 207 ante Lumen) nicht stark genug hervorgehoben und gepriesen werden.
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Am 13. Juli 1340, dem Festtag der hl. Sara der Einsiedlerin, erreicht die Lichtrose – im folgenden immer auf die genau mittige Längsachse der Kirche geworfen – die Tiefe der Position ② vom Heiland und dem hl. Clemens. Weil er Anker und Lamm bei sich hat, ist es der Papst Clemens I. aus dem flavisch-sabinischen Kaiserhaus. Die Sabiner führten ihre göttliche Abstammung auf die Sonne zurück. Den klaren Hinweis auf Sol finden wir mit Gesicht (!) im Schlußstein des zentralen Kreuzgrates. Bei Maleachi (3, 20) ist zu lesen: Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen mit Heilung unter ihren Flügeln.
Clemens, der gegenüber von Maria Magdalena steht, hat seine Tiara abgenommen. Er trägt ein Pallium mit deutschen Kreuzen und Golgotha. Neben dem Heiland analog der hl. Roseline unterstreicht sein Name das »linde Herz«. Nun können wir die Initialen dieses Paares auf zwei Weisen bilden: entweder aus ›Sauveur‹ und ›Clemens‹ oder aus ›Iesus‹ und ›Clemens‹. Erstere bezeichnen das Geweihte Herz selbst (Sacrum Cor, S.C.) und letztere Jesus Christus (I.C.). Daß beide im Wesen eins sind, bedeutet der in der Sacré-Cœur-Spiritualität so tiefgründige Fingerzeig des Herrn. – Vergessen werden darf nie mehr, wie das »Licht im Himmel« (Leo XIII.) die gesamte Erde am 11. Juni 1899 auf das Herz Jesu weihte! Dessen wurde so monumental wie nirgends im großen Mosaik der Basilika Sacré-Cœur auf dem Montmartre erinnert.
Aus dem komplentären Fenster ⑤ bilden wir die Initialien M.R., gleich dem Marientitel ›Mater Regina‹. Magdalena und Roseline stehen also für die »Königin Mutter« der »Rosenlinie«, welche im magdalenischen Archetyp der Wüstenmutter Sara (hebr.: »Fürstin«, Offb. 12:6) mit dem Erlöser vereinigt wird. – Sara werden die folgenden Aussprüche zugeschrieben: »Sei, wie wenn du tot wärest! Sorge dich weder um die Unehre von den Menschen noch um die Ehre dieser Welt. Bleibe still in deiner Zelle und denke immer an Gott und an den Tod. Dann wirst du errettet werden.« Und: »Der Natur nach bin ich eine Frau, nicht aber meiner geistigen Kraft nach.«
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Erreicht dann die Lichtrose zur Weinlese an Mariä Geburt, den 8. September 1340, die Tiefe der Positionen ③ und ④, da begegnen wir der künftigen Gottesmutter mit ihrer eigenen Mutter neben der hl. Elisabeth von Thüringen. Während die hl. Anna, die gemäß ihren Attributen die Schriftrolle der Jungfrauen zeigt – hier nur kryptisch angedeutet in einzelnen Glyphen aus diversen Schriftsystemen –, zum Brot an der Brust von Elisabeth blickt, schaut die Königstochter und Schützerin des Deutschen Ordens (Elisabeth) mit der eucharistischen Gestalt des Leibes Christi direkt und eindringlich uns an. Ihr Brot- beziehungsweise Rosenwunder ist bewußt durch Nord- und Südseite (diagonal) getrennt gehalten; die Rosen sind dort einzig Roseline zugedacht. Durch Elisabeth und Clemens zusammen mit Christus wird die untere Nordseite – zur Rechten des (nach rechts blickenden) Davidsohns ⑥ – als deutsch definiert, denn Germanien (Altsachsen) als das Heilige Römische Reich repräsentiert gleichsam das unbefleckte Lamm der Offenbarung. Diese apokalyptische Strömung bezeichnet in der Überlieferung des deutschen Drachenordens die Weiße Lilie.
Ex quibus delectaverunt te
filiæ regum in honore tuo.
Astitit regina a dextris tuis
in vestitu deaurato,
circumdata varietate.
Königstöchter befinden ſıch
unter deinen Gemahlinnen.
Es steht die Braut dir zur Rechten,
im Goldgewande von Ophir
und reich geſchmückt.
(Psalm 44:9-10)
Lætare Germania,
claro felix germine
nascentis Elisabeth
ex regali semine.
Alleluja.
Freue dich, o glücklich Germania,
geboren ward dir Eliſabeth,
die zorchtel Knoſpe aus
der Künne Saat!
Halleluja.
(Glogauer Liederbuch, um 1480)
Es wirkt hellauf fundamental, wie Annas Augen auf die Brotlaibe unter weisender Geste auf das »Licht der Welt« (lux mundi) den geheimen Urzusammenhang mit dem sumerischen Shem-an-na (akkadisch: 𒋆𒀭𒈾 »hochgradiger Feuerstein«) bedeuten, dem altägyptischen (konisch geformten) Mufkuzt der Kuhgöttin Hathor, sprich dem biblischen Manna (Levitikus 24:5-7), jenem monoatomischen Pulver, welches Mose (Ex 32:20) aus dem Golden Kalb gewann. Wie eine Mentorin erscheint Elisabeth neben der angehenden Adeptin des Rituals (Mariä Opferung, Ährenkleidmadonna) und reicht ihr als Himmelskönigin eine Hostie hinunter. Die karminfarbenen Mantelfalten sind an den Schenkeln zur Vulva gestaltet, und das Gewand trägt die Himmelsfarbe der Gloriolen aller Heiligenfiguren. Es ist eine meisterhafte Allegorie für den verborgenen Sinn des menstruellen oder astralen ⑥ Tempelgangs. – Zwei Tage nach Elisabeths Fest am 19. November ist der nächste gebotene Gedenktag ebender Unserer Lieben Frau in Jerusalem – im deutschen Drachenorden »Marien Ähren« (gotisch: 𐌰𐌷𐍃 ›ahs‹ - »Achse«) genannt.
Das Wort ›Jungfrau‹ hat im Deutschen eine einzigartige Tiefe. Im Lateinischen (virgo) kann es nicht wiedergegeben werden; ebensowenig das Wort ›Gott‹ (deus), welches ganz konkret über die altschwedische Königsliste bis hin zu Gog (Gethar, Geat, Gausus, Gais/Gésu/Jesus/Josue, Gautr, Gapt, Haupt, caput anguli), Magog, Japhet und Noah überliefert ist. Heute gelten im niederländischen Adel »Jonkvrouw« und »Jonkheer« immer noch als untitulierter souveräner Status der Friesischen Freiheit, die ihr ursprünglichstes Gottkönigtum von den Ynglingern (»jung«) beansprucht. Ebendaher wird die Schriftrolle der Jungfrauen als das Dokument von der aller Marien wahrhaft göttlichen Empfängnis dargestellt!
Darum singen wir die vierte Strophe des goetheschen Heidenrösleins von Johann von Diehsa an die Freiheit der Liebe Gottes:
Stürbest frei in Junkerhand,
Röslein von der Heiden?
Leisen Abendtrost nun fand:
Weil die Liebe mich doch sandt’!
Halt’ ich noch die Eine.
Röslein, Röslein, Röslein mein,
Röslein von der Heiden.
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Gegenüber Elisabeth, Maria und Anna ③ stehen Joseph mit Christuskind beim hl. Ludwig IX. von Frankreich (1214-70). Zart leuchtet durch den orangenen Mantel der Akzent auf das rotblonde Haar eines recht jungen Vaters. Sein Lilienstab komplementiert das andere Ende ⑤ der unteren Südwand mit Roseline. Genau hier verbrüdert sich die Rosenlinie Frankreichs mit den deutschen Lilien; als ob der König und Kreuzritter die jerusalemische Dornenkrone, die sechste Wunde des Gekreuzigten, als das goldene Erbe Salomos Joseph, dem David, in Obhut geben möchte. Der skythische Schuppenpanzer symbolisiert sein merowingisches Fischerkönigtum, die Fleur-de-Lys ist seine gotisch-nordische Urkunde. Dabei ist zu sagen, daß alle Säulen um die Figuren durchgängig in lazaritischem Grün gezeigt werden: die Tinktur der Elfengeschlechter Melusines und Häuser von Verrières en Forez und Anjou. Und ohnehin bleibt bei dieser unteren Fenster-Vierergruppe stets das Bekenntnis zu Edom (Jesaja 34:13-17, 35:1) eingezeichnet, durchgängig mit einem Dach aus einer orangenen Spitzbogenlinie, welche freilich für die gallische Wand (die Südseite) verbreitert sein darf.
Wenn Oranien (Orange) der Ausgangspunkt der christlichen Mission der Braut Gottes, der »Orante«, durch Okzitanien war, dann kam die Ermächtigung gewiß zunächst von Riez (Apollinaris Reiorum, Allemagne-en-Provence), dem Königssitz der ligurischen Segobriger. Sie waren selbst noch als Nassauer immer die Syberger Wittekinds (des »Waldkindes«), und ihre Gräber lagen in der Siegener Nikolaikirche, dem einzigen Hallenhexagon (David, Julrad) nördlich der Alpen. Ihr drakonistisches Vermächtnis der Erleuchtung (»Illuminatrix illuminata«, Legenda aurea) und Aufklärung befreite den verzerrten Logos endgültig aus der Starre der petrinischen Dogmen und reicht von Sigismund von Luxemburg bis zu dem größten aller Rudergänger der Prieuré de Sion, nämlich zu Wilhelm dem Schweiger.
Bedoiseau hat die Heiligenscheine aller Figuren außer denen von Christus ②⑥ mit Azur gefüllt; jene Glasfarbe steht wieder für das transzendente Himmelslicht, den »Lapis ex cœlis« oder »Lapsit exillis« (Wolfram von Eschenbach). Allein für die Kreuzaureole des Heilands vereinigt er das Blut des Sternenfeuers (Elisabeth) mit diesem glänzenden Orangegold (Joseph), aus dem das Gralskind geborgen wird. Die Mantelfalten formen sich zu einem Pferdehuf: ein versteckter Hinweis auf die legendäre Abstammung der Franken von Poseidon (Quinotaur) verbunden mit dem ritterlichen Ritus (altnordisch: ᚱ ›ræidh‹) an sich. – Letztlich wacht im Gewölbe über dem Sprößling der seitliche Schlußstein als die Taube des Heiligen Geistes und der Weisheit. Sie fliegt zum mittleren Schlußstein vor dem Altar: I.H.S. - In hoc signo (vinces): »In diesem Zeichen (wirst du siegen!)« - Iesus hominum Salvator: »Jesus, der Menschen Heiland« - Isis-Hathor-Serqet. Das Zeichen (signum) war und ist in Ewigkeit die nordische Sonne, das Siegel (gotisch: 𐍃𐌿𐌲𐌹𐌻 ›sugil‹) der Seele (englisch: ›soul‹ - schottisch: ›sowel‹, proto-germanisch: ›sowilo‹).
Indem wir wieder konsequent die Initialen der Figuren ③ und ④ in Leserichtung schreiben, erkennen wir unweigerlich das alte katharische Pentagrammaton A.E.I.O.V., wobei wir die beiden Buchstaben O und U/V sowohl in ANJOU am Ende als auch mittig gesetzt in LUD-OV-ICUS finden!
Ludwig brachte nicht nur die Dornenkrone nach Paris, sondern auch eine Statue der Isis, welche ihm der Sage nach vom ägyptischen Sultan geschenkt worden war und die später zu einer Schwarzen Madonna umgeweiht wurde. Sie galt seit seiner Zeit bis zur Französischen Revolution, da sie verbrannte, als die heiligste Marienstatue im Reich; wohl neben der älteren Notre Dame de Confession in Saint Victor zu Marseille. Okkulte antichristliche Mächte im Hintergrund brachten auch das Heilige Römische Reich deutscher Nation zu Fall. Dieselben Feinde und operativen Schänder der angevinischen Dynastien waren genau diejenigen, die Österreich-Ungarn, Baden und das Deutsche Kaiserreich vergiftet hatten. Sehr schmerzlich war auch, daß die Gebeine der Habsburger in der Cella Alba (Kloster Sankt Blasien) die Schwarzwälder Siegwarte wieder verlassen mußten.
Vom Liede ›Lo Boièr‹ fliegt uns noch immer die herzzerreißende Klage aus Albi zu:
Wenn Sator
vom Tagwerk heimkehrt –
Als ob er seinen Pflug
in die Erde pflanzt.
A, e, i, o, u!
Der Untröstliche sieht
den Ginster am Herdfeuer
ausgedorrt.
So sag mir doch, meine Elbe,
bist du krank?
Nach allem Übrigen dürfen wir für die österreichisch-ungarische Devise A.E.I.O.V. noch eine weitere historische Schicht hinter dem Fensterpaar ③ und ④ entdecken und nachweisen. Sie spiegelt die berühmten Marien- und Josephserscheinungen zu Cotignac in den Jahren 1519 (Sanctuaire Notre-Dame des Grâces) und 1660 (Monastère Saint-Joseph du Bessillon) wider. – Was Maria und Anna angeht, scheinen die Personen der Maria de’ Medici und die der Königin-Gemahlin Ludwigs XIII. Anna von Österreich hindurch. Die Habsburgerin entstammt faktisch der matrilinearen Blutlinie der Gersende von Sabran-Forcalquier und der Adelheid von Anjou, welche beide auch Kaiser Wilhelms II. Ahnmütter sowie des Hauses Brussan sind! – Die Erzählungen über die Seher Jean de la Baume (1519), der Holzschläger (vergleiche die »Wurzel Jesse«), und Gaspard Ricard (1660), ein Pflüger (»Boièr«) oder Hirte (siehe Velascos Gemälde ›Lumen in cœlo‹), bergen die erlauchten Symbole des Stammbaums, der Quelle und des levitierten Steines (vgl. Isenheimer Altar). Nicht allein wieder als eucharistische Gestalten, sondern vielmehr in metaphysischem Klartext der Gralsbotschaft. So huldigen der Heilige Ludwig und Ludwig XIV. »Dieudonné« in einer Person dem erhobenen Gralskinde in den Armen Josephs analog zum Brot (Stein) der Elisabeth. Es bleibt bis heute durch die Werke von Nicolas Coustos und Antoine Coysevox in der Notre-Dame de Paris und zuletzt wegen dem dortigen Verwahrungsort der Dornenkrone offenkundig, wie unangreifbar fest die Erscheinungen von Cotignac auf die französische Marienverehrung gepflanzt sind.
Das Datum der Marienerscheinung war wiederum der 11. August, d. h. das Fest der hl. Klara, und der drakonistische Schlüssel! Gut zwei Jahrhunderte früher war der Kirche in La Roquebrussanne durch den präzisen Stand des Ekliptikpols bereits der Erscheinungsort dieser Mariengnade vorweggenommen. Der nördliche Ekliptikpol, das Herz des Sternbilds Drache, repräsentiert das Zentrum des Großen Jahres. Also für dieses unfaßliche Momentum der Vorsehung sollte unsere Verklärungskirche gleicherweise dienen.
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Geliebter Jungſproß,
Bevor die Sonne ſıch entblättert,
Wirſt Du die Weisheit zur Frau nehmen,
Die allertiefſte, die je ein Gottesblut gebar.
Schon in den Strahlen des Morgens von Alba
Erſchien ich im Schlaf Aceſte, dem Wächter
Der zorchteln Jungfrau. Er ſteigt bereits
Von der heiligen Statt herab: Er kommt
Zur glücklichen Herde und
Zu Deiner Geliebten, der Braut, um
Die frohe Botſchaft zu verkündigen.
Mozarts Oper ›Ascanio in Alba‹ schenkte dem Breisgau die Wiedererinnerung an die Siegwarte in der Silva Marciana (Tabula Peutingeriana). Zu Tränen gerührt sehen wir Magdalena mit Salbe und goldenen Strähnen. Das nardenblütenfarbene florale Dessin hinter allen Figuren der unteren Gruppe wird bei weniger Licht zu bestem Caput Mortuum: die alchemistische Symbolfarbe für die lunare Essenz im templerischen Totenschädel. Sie, die Braut zu Kana, das Sakrament zu Bethanien und am Grab, die Schechina, weint unter den Aschkenasen (Aeneas) noch immer um den Tod »ihres Herrn« und Bräutigams:
Lecha dodi, komm,
mein Freund, und begrüße die Braut.
Wir wollen das Gesicht Sabbats empfangen.
Kommt, wir wollen Sabbat begrüßen,
denn sie ist die Quelle allen Segens,
der aus fernster Vergangenheit strömt.
Antlitz in Spiegelantlitz, gelehnt an die smaragdene Weltensäule, schenkt sie ihrer zukünftigen Nachfahrin Roseline (aus dem Hause Sabran d’Uzès) von Les Arcs den Trost für deren zerstochenes linkes Auge, was im Jahr 1660 durch den Leibarzt Ludwigs XIV. am bis heute unverwesten Leib der Heiligen verursacht worden war. – Durch die Gegenüberstellung mit dem hl. Clemens wird Unsere »Apostelin der Apostel« auch indirekt mit der von Dornen gekrönten Maria Magdalena von Pazzi assoziiert, die 1669 von Clemens IX. heiliggesprochen wurde; augenscheinlich trägt im Fenster ② der frühere Papst auch insgesamt sechs plus drei Kreuze auf dem Pallium. Die karmelitische Mystikerin aber schrieb:
Die Liebe wird nicht geliebt!
O ihr von der Liebe erschaffenen Seelen!
Warum liebet ihr nicht die Liebe? Wer ist
diese Liebe (eine andere) als Gott?
Und vom gütigsten Herzen des Titularkönigs von Jerusalem René I. d’Anjou empfangen wir den berühmten Gralsvers über jenen seiner Gemahlin Johanna von Laval nachgelassenen Kelch aus Bergkristall:
Qui bien beurra,
Dieu voira.
Qui buerra tout d’une baleine,
Voira Dieu et la Madeleine.
Wer nimmt einen guten Zug,
Der wird Gott schauen.
Wer trinkt ihn aus in einem Zug,
Wird Gott und Magdalena schauen.
Roselines Stolaenden zeigen ebenfalls die drei Kreuze der Schädelstätte, zu welcher der wundersame Blütenduft den Schoß herabquillt. Sie reflektiert den ewigen Balsam (althochdeutsch: ›barm‹, mittelfranzösisch: ›baume‹) der La Sainte Baume und des eucharistischen Weinstocks, des allerlösenden Mittels zur Heilung der Wunden Christi, und der Hoffnung auf die Wiedererstehung der Sonne von Edom.
Doorn, wo ſchon nah’ das Meer,
noch von der Palme zehrt
dein eichen Herz.
Loh an der Diſenbruſt
trankſt benedeite Luſt,
zu ſtürzen nieder das
Schachzabelſpiel.
Wilhelm von Theutſchland brecht,
küren alt reußiſch Recht,
wir ehren dich!
Zügel in Edoms Hand,
Fahne ſo groß entbrannt!
’s ſchwingt ſıch vom Königsberg
dein ſchöner Aar.
(aus Fahne so groß entbrannt! - zu Ehren
Kaiser Wilhelms II.)
Ihre Schasse in der Kapelle der ehemaligen Abtei zu Celle-Roubaud (11. Jh.) ist der geodätische Ausgangspunkt der im ›The Da Vinci Code‹ (Dan Brown) verschlüsselten Rosenlinie. Die westliche von
in Wahrheit zwei Rosenlinien verläuft jedoch nicht über Paris, sondern nahe entlang von Avallon und Auxerre nach Rosslyn Chapel in Schottland. Das geheimnisumwitterte Bauwerk
wurde von William Sinclair, 3. Earl von Orkney (1410-84), errichtet, um dem Hause Bethanien sowie dem »geliebten Jünger« Johannes (der Evangelist = Lazarus von Marseille), dessen
Reliquien stets nahe dieser Linie erhoben wurden und heute in Autun liegen, zu gedenken und den »Stein des Gotthard«: die Pierre de Couhard, sehr genau zu markieren. Es
soll von nun an kein Geheimnis mehr bleiben, daß diese römische Pyramide aus dem 1. Jahrhundert nach Unserem Vater Christus das wirkliche Gralsmemorial der einzigen Tochter Sara
ist!
Was die östliche Rosenlinie betrifft, sie endet am dänischen Roskilde im Dom bei der bedeutendsten noch erhaltenen Grablege des nordischen Königtums. Die »Quelle« (altnordisch:
›kelda‹ - »Sproß«, »Kind«) des Königs Roar (»Hrothgar«) soll sich der Sage nach dort befunden haben. Es ist etymologisch an der Oberfläche eigentlich nicht korrekt, die Wortwurzeln
»Rose«, »rot« oder »hroth« als miteinander verwandt zu nennen, da diese zueinander rekursiv entlehnt sind; doch letztlich kommen sie aus dem Persischen. Darüberhinaus gehen
nachweislich alle drei auf die noch ältere proto-indoeuropäische Wurzel »hwerdh« (»blühen«, »mehren«, »quellen«; »herrschen«, »sich rühmen«) zurück, welche sich im Deutschen als die Wörter
»Wort« und »Wurzel« selbst oder »Rasse« erhalten haben; und weiters im Lateinischen als »virtus« (»Tugend«, »Würde«, »Kraft«), was in der katharischen Doxologie (nach dem
Vaterunser) anstelle der römischen »potestas« (»Gewalt«) heilig gehalten wird. Bedoiseau jedoch wählte freilich bewußt die okzitanische Schreibung ROSSOLINA, um eine vereinigte Betonung auf die »rote« Rosenblutlinie zu setzen. – Die legendären Königsahnen Roars waren Scyldinger. Ihre odinischen
Stammzweige reichen über die altschwedische Königsliste bis zurück zu Gethar »Gott« I. von Svea (2161 v. Chr.), Magog, Japhet und Noah. Sie sind das
ursprüngliche und wahre »Rote Schild« (Skjöldinger). – Am Ende überrascht es vielleicht nicht mehr, daß auch das kultische Zentrum des artemisischen Hirschs und der Siegwarte mit
ihren ausgedehnten alemannischen Königsgräberfeldern an den Schwarzhalden bei Ur-Staufen auf dieser zweiten Rosenlinie nach Seeland liegt.
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Man würde im Altarfenster einer Erlöserkirche vielleicht die Bildform des Salvator Mundi oder Weltenherrschers erwarten. Hier ⑥ könnte das schlichte Halbprofil in eher kleinem Okulus lediglich ein Ausschnitt aus einer Abendmahlszene sein, bei der sich Christus eigens nach rechts wendet. In dieser Richtung und auf Seiner Höhe wahrt Er die Augen fest auf denen des hl. Andreas ⑩ des Apostels, Seines »erstberufenen«. Möchte man es auf Da Vinci beziehen, so scheint Er sich jenem rätselhaften (dreieckigen) Vakuum zuneigen zu wollen, das Ihn vom »geliebten Jünger« trennt. – Die anderen drei Heiligen der oberen Vierergruppe: Sebastian, Antonius und Rochus, schauen ebenfalls allesamt treu zum Herrn. Deren jeweils gepaarte Hintergrundfarben sind sehr gesättigt und dabei Gewand sowie Mantel zugeordnet. Mit dem irdischen Blutrot Seiner Menschlichkeit, Liebe und Passion bindet Er Antonius und Rochus. Dagegen mit dem himmlischen Königsblau Seiner ewigen Majestät und Göttlichkeit durchdringt Er Sebastian und Andreas. – Als das zentrale Schnitzwerk der Verklärungszene noch im Chor gezeigt wurde - heute ist es wie auf Seine Anweisung (!) zu Elisabeth über dem Seitenaltar gerückt -, korrespondierten diese beiden Prinzipien mit Elija zur Rechten für das Feuerelement (s. die Machtprobe auf dem Karmel, 1. Kön 18) und zur Linken mit Mose (s. das Meerwunder) für das Wasser.
Wir bestaunen neben diesem Portrait voller Anmut auch ein hermetisch bedeutsames Design des Opus Magnum. So schneidet das längere Gold der Kragenbordüre, welches zwei Perlen zählt, am Verschluß das kürzere Silber mit nur einer Perle: die Geschlechterpolarität von Mond - im Deutschen männlich - und Sonne - weiblich - ist gemäß der klassischen Lehre umgekehrt. Jesus weiht sich der Weiblichkeit auf der Ader eines bipolaren Aurums und schließt den Royalen Bogen mit dem Argens der Einheit. – Auch die Aureole schwimmt auf derselben erleuchtenden »Gelbung« (citrinitas) der verquickten Göttlichkeit, während die Crux signata (das Weihekreuz oder Apostelkreuz) vor der »Rötung« (rubedo) in konzentrischen Kreisen vibriert. Es spricht gleichwohl der »zorftele« oder »zorchtele« (ahd.: illuminierte) Logos des Drachen. – Der Kreis um den Meister aus 4 mal 22 Perlen steht für die 88 Tage des siderischen Umlaufs von Merkur. Vor einem die Albedo hervorbringenden Ornament aus achtspitzigen (𒀭) Matrixsternen der Ištar (sumerisch: 𒀭𒈹 ›dingir.mùš‹) ist es Trismegistos der Thot, der germanische Tuisto, der »Theutsche«. Darum schaut Er ja zur Nachtseite! – Der 22. April ist auch bei den Jesuiten nicht zufällig der marianische Festtag der »Mutter der Gesellschaft«. Die Quersumme aus 8 plus 8 (1 + 6) ergibt 7. Die hochheilige Zahl Sieben kommt genau 88-mal in der Bibel vor. Der 22. Juli ist der Festtag Unserer Dame!
Und am Ende zählen wir noch die vielen Ištar-Sterne- ungeachtet ob angeschnitten oder nicht - und erhalten die 23. Primzahl = 83. In der hebräischen Gematrie entsprechen diese beiden herausragenden Zahlen dem »Brot des Lebens« (83: יחיה האדם, Dtn 8:3) und dem »erleuchteten Antlitz« (23: זיו). Nach Dan 2:31 würden die der Vision zugehörigen Körperglieder zuletzt mit Rom zerfallen, hingegen vollkommen von der Gegenwart Gottes aufgenommen und als neues Reich aufblühen. Walter von der Vogelweide ruft im Kreuzfahrerlied ›Alrerst lebe ich mir werde‹ nach der göttlichen Rechten:
Christen, Juden und die Heiden
Sagen, daß dies Land ihr Erbe sei:
Gott soll das Urteil fällen
Durch Seiner Namen drei.
Alle Welt darüber streitet,
Doch wir allein begehren wahrlich
Das Recht: das Er uns zuerkennt.
Zweimal wird die deutsche Patronin Elisabeth mit einem Messias vermählt: zum einen vertikal entlang der Nordwand mit Seinem heiligen Herzen und zum anderen horizontal in Altarnähe mit dem Kind auf Josephs Arm. Dadurch würde sie - die Rose (Roseline) (diagonal) ergänzend - erwählt, den Eckstein zu repräsentieren und den »rechten« Winkel, den essentiellen und höchstgradigen Caput anguli. Allein darum, um die originäre Substanz der Kirche zu behaupten, wendet sich der »verworfene Stein« (Psalm 118:22), der zum Grundstein wurde, an den Norden. Ebendaher kann die alemannischstämmige Fürstin für das Deutschtum dieselbe Ermächtigung auf Erden tragen wie oben Andreas im Himmel, denn ihr Vater war (resonant) der apostolische König András II. von Ungarn. – Der griechische Name Andreas bedeutet »Mann« und »Mensch« im konkreten Sinne. Etymologisch reichen die Wurzeln (altgriechisch: ›νέρτερος‹, proto-indoeuropäisch: ›hnḗr‹) bis zur germanischen Nerthus und dem »gewaltigen« Wanen Njörd.
Menschenseele
du lebest im ruhenden Haupte
das dir aus Ewigkeitsgründen
die Weltgedanken erschließet
(...)
Göttliches Licht
Christus-Sonne
erwärme unsere Herzen
erleuchte unsere Häupter
daß gut werde
was wir aus Herzen
gründen
aus Häuptern
zielvoll führen
wollen
(aus dem Grundsteinspruch
von R. Steiner, 1923/4)
Rudolf Steiner hatte vor dem tragischen Brand des ersten Goetheanums, ohne es vielleicht gewußt zu haben an jenem einzigen und letzten glückvollen Weihnachten 1921, genau vier Kallippische Zyklen (4 × 76 Jahre) vor der Platonischen Wende im Jahr 2225 (22. Dezember, Sagittarius A* in 0° Steinbock) den später ausformulierten Grundstein bereits gesetzt und die drakonistische Sendung »CCVII ante Lumen« (2018 + 207 = 2225, »Licht« :אור) vorweggenommen. Als souveräne Antwort auf die Katastrophe formierte sich die von enthusiastischen jungen Anthroposophen prompt gesäte und bis heute blühende Christengemeinschaft wie ein Phönix aus der Asche. – Auch das Jahr 1888 scheint in der kallippischen Zählung verankert, da es drei Zyklen weiter das Ende des Zweiten Weltkrieges (1888 + 3 × 76 = 1945) markiert und weiters mit dem vollendeten Großzyklus 1964, als Papst Paul VI. den Titel »Mutter der Kirche« für Unsere Liebe Frau verkündete. Ebendieses Jahr hatte auch die Substanz des Zweiten Vatikanischen Konzils weitgehend verfestigt. Was aber die Platonische Wende eigens für Roquebrussanne bedeutet, werden wir noch erhellt bekommen.
Die sehr augenfällige Übertönung des Glases fürs Herrenantlitz soll nicht allein Adam (»braun«, »Erde«, »Gatte«, »Mensch« :אדמ·ה) und
seine Erlösung von Golgotha durch den Menschensohn reden. Vielmehr strahlt sie die Röte in das apostolisch-messianische Gewebe der dakisch-suebischen Gottkönigslinien und erreicht
Elisabeths Vermächtnis von Edom (אדם), Esau und Enkis Sohn Kain - nicht aber Adams! Ein matriarchales Blutserbe, das sie mit ihren Gefährtinnen Maria und Magdalena von der
seraphischen Rose teilt. So heißt es im Hohelied (1:5): »Gebräunt bin ich, aber doch schön, ihr Töchter Jerusalems«, und Hermann A. Menge übersetzt שחר richtig mit Gewicht auf die
»Dämmerung« der Morgenröte, die aus der leeren Schwärze der Horusmutter Isis hervorkeimt.
Hier bist Du nun,
Du liebreizende, ruhmreiche
Dame des himmlischen Feldes.
Möge mich das Spiel Deiner
Umarmung halten, wann immer
ich Dich in tiefstem Herzen
erinnere.
Wie sehr ich auch forschte,
Edle Dame, nie erlangte ich
Gewißheit über Dein wahres
Sein. Wie wundervoll!
Erscheine nun in klarer Leere,
jenseits von allen Worten.
(aus der Bitte um die Anschau
des Antlitzes der Vajrayogini,
Naropa-Dakini-Sadhana, 11. Jh.)
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Es gibt im buddhistischen Vajrayana eine kongeniale Widerspiegelung der mystischen Weite des Geschehens auf dem Kalvarienberg: nämlich jene der Schakini oder der Diamantenen Dakini (वज्रयोगिनी) mit ihrer blutgefüllten Schädelschale (calva), in welcher die tiefgründigen Konzepte von »Klarheit« (प्रभा) und »Leerheit« (शून्य) vereinigt symbolisiert sind. Die tantrische Gottheit in ihrer Emanation der Vajravarahi (= »Diamantsau« - Freya, Antonius) wird als die höchstgradige Essenz aller Buddhas gepriesen und stellt das solilunare Tempelritual in ikonographisch sowie mantrisch unerreichter Reinstform dar. Die altindischen Wortwurzeln ›ḍāk‹ (डाक) und ›śāk‹ (शाक, Shakyamuni) erinnern noch resonant die alten priesterlichen Hochkasten von indoskythischer Abstammung der Daker und Sugambrer; s. König Friso (um 300 v. Chr.) im Pundschab oder vgl. die altfriesische Ura-Linda-Chronik. Auch floß »śāk« in den Namen der vorjahwitischen Braut Gottes, der Schech·ina, der allgegenwärtigen »Einwohnung« des Herrn, ein. Die ins ältere Futhark aufgenommene Rune Dagaz (ᛞ) ist genau jene alte Wurzel, die ihr etymologisches Garn an das proto-indogermanische ›*dyeu‹ knüpft: Deus, Zeus, Dagon. Dagaz setzt sich aus einem zweifachen Sigma etruskischer Zeichnung zusammen. In lateinischer Langschreibung und zueinander gespiegelt gibt » ∫ « das uralte Sonnensymbol des uteralen Eileiters wieder, was sich beispielsweise in Mauerankern an historischen Häusern oder in den sog. C- bzw. F-Löchern an Streichinstrumenten erhalten hat. Selbst erklärt sich diese 23. und vorletzte Rune der Reihe auch als ein doppeltes M oder W (ein kyrillisches Omega oder phönizisches Šin). Sie bedeutet niemands andere Initialen als die der königlichen Orante: Maria Magdalena, der »Mutter der Materie« trans substantiam. Und dies meint auch jenes rätselhafte Motto auf der von H. Holbein dem Jüngeren gemalten Haube im Portrait der Schwanendame Anna von Kleve (1539): ABON FINE, die »edle« Herrin der »Wasser« und die in unendlicher Tiefe gezogene »Grenze« unmittelbar nach aller Sinnenhaftigkeit. Während Christus bei der Wandlung im Himmel bleibt - vollkommen gemäß dem aristotelisch-aquinischen Argument gegen die Remanenz -, liegt das flammengekrönte Himmelswort Seiner kosmischen Vereinigung auf unseren schlichten Zungen.
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La Source de Préguajour wird heute der glückselige Ort im uralten Gewann Pregue·dieu am Fuße des Pilon Saint-Clément genannt. Die »Gottesanbeterin« und Seherin (Manto) muß nach den Sagen im Var eine etruskische Schutzgottheit der heutigen Provence gewesen sein. Unaufhörlich betet (prier) die Matriarchin im Weinberg ihren geliebten »Tag« (jour) und Gott (dieu) an, um ihn nach dem Liebesakt leiblich zu inkorporieren. Im alten Ägypten geleitete sie die Toten zusammen mit der Skorpiongöttin Serq·et (altgr.: ›σαρκοφάγος‹ - »Sarkophag« = »Fleischfresser« - ungarisch: ›sárkány‹ - »Drache« - altägyptisch: ›srq‹ - »Atem«, »Fleisch«, Schnee). Auch ist Manto als eine der Tochter des Herakles überliefert. Das gleichlautende lateinische Wort ›sors‹ bedeutet einen »Orakelspruch«; vgl. protogermanisch ›*frego‹ (= »befragen«) und proto-indoeuropäisch ›*prek‹. – Die eigentliche Source ist auf Privatgelände noch als ein antikes Brunnenhäuschen erhalten und beherbergt am Grund der Quellfassung einen vorrömischen Kultstein, in welchem von einem ausgemeißelten Kreis eine stabförmige Rinne ausgeht. Dieses Piktogramm, welches gleichzeitig die Runen ›Orbion‹ (den Kreis = »Erbe«, Allod, ›othala‹; Lugano-Alphabet) und ›Iagis‹ (den Strahl = »Achse«) abbildet, ist typisch für spezifisch lepontische Grabsteleninschriften (s. Davesco-Soragno) bis ins 1. Jh. v. Chr. Auch zeigt es sich im Hermesstab und doppelt bzw. verschlungen im Heraklesknoten. Darüber hinaus ist beim Grabstein von Vergiate das Kompositum ›pruiam teu‹ (= pregue·dieu) durchaus belegt, wobei ›pruiam‹ neben »Betstätte« auch »Grab« bedeutet. Unsere Betrachtung der Śera/Ðira-Rune (ᛞ = »Gestirn«), die bereits die gallische Tau-Rune (›tout·atis‹ ᚷ = »Tag«, Dagaz, dieu, »Gott«, Thot, Merkur) enthält, wird auch hier auf den vorchristlich-germanischen Ursprung des Andreaskreuzes gelenkt. Vom altenglischen Runengedicht hören wir:
Dæg bẏþ
drihtnes sond,
deore mannum,
mære metodes leoht,
mẏrgþ and tohiht
eadgum and earmum,
eallum brice.
Das Licht: der herrliche
Tag des Schöpfers,
wird vom Diener gesandt;
und die Menschen lieben
die Quelle des Glücks
und der Hoffnung
für Arm und Reich.
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Ob es nun Fügung oder Zufall, schließlich Vorsehung: daß zum Gedenktag der hl. Maria Magdalena von Pazzi (25. Mai) die Sonne von der Source aus genau inmitten unserer Verklärungskirche in La Roquebrussanne untergeht, ist ein feststehendes neuentdecktes Datum! Der astronomisch-geodätische Nachweis lautet für das Jahr der Platonischen Wende wie folgt:
2025-05-25-19h01m00s
(UTC, ΔT Henriksson 2017),
43°18′14,3″N 6°3′36,0″O 318m →
43°20′19,2″N 5°58′38,7″O 361m
(Kirchenboden):
300,04° Azimut - 0,29° Höhe
≙ oberer Sonnenrand (13% Refraktion).
Die Wasserrinne des Kultsteins in Verlängerung eines unterirdischen Kanals - vielleicht noch vorrömisch? - könnte bewußt auf die große nördliche Mondwende ausgerichtet sein. Überdies trifft diese recht genau die bekannte Landmarke der Kapelle der Notre Dame d’Inspiration, deren Marienstatue alljährlich unten in der Pfarrkirche zu Gast ist. – Am 25. Mai gedenken die Wallfahrer zu Saintes-Maries-de-la-Mer einen Tag nach dem Fest zu Ehren der hl. Sara der Schwarzen (Jesu Schwester Sarah-Salome) den drei heiligen Marien: Jesu (andere) Schwester Maria Jakobus, Maria Helena-Salome (Lazarus’ Gattin) und Maria von Bethanien der Magdalena sowie Martha (Lazarus’ beide Schwestern) und Simon-Lazarus, der spätere Bischof Maximin von Marseille und identisch mit »Johannes« dem Evangelisten. Hiermit folgen wir überzeugt der durch Sir Laurence Gardner dargelegten Identifikation der Desposyni. – Im Gedenken an die Goldene Legende von Jacobus de Voragine also tragen die Gläubigen jeweils in großer Prozession zum 24. Mai die schwarzbraune Statue der geliebten Schwester des Herrn und zum darauffolgenden Tag noch einmal die »Heilige Barke« der Marien zum Strand und erfrischen die Objekte und sich selbst in der Glaubensweisheit dieses einzigartigen Meersymbols. Es ist ein weiteres unsterbliches Verdienst und ein fester Anker des »Guten Königs« René, welchem wir als dem Initiator und Paten der provenzalischen Magdalenenfrömmigkeit bis in unsere Tage zu ewigem Dank verpflichtet sind.
Domine ihesu christe
qui beatam saram
nuptam consorte erga sacrationis
divinæ secreta mysteria dilectione
decorasti: concede propitius
ut quam illa in his salutaribus undis
sapientiæ tuæ carissima percepit
et nos charitatem eamdem
in ictu cordis mariti
mereamur videre.
Herre Jeſu Chriſt,
du haſt die ſelige Braut Sarah
in geſchwiſterlicher Liebe zu den
innigſten Geheimniſſen göttlicher
Weihe geziert: gewähr uns, daß wie
jene in ſolch heilſamen Wogen deiner
Weisheit Teuerſtes ſehend empfing,
auch wir dieſelbe Gnad’ am Schlage
des vermählten Herzens
erfahren dürfen.
(De sancta Sara Salome - Geschwisterschaft,
aus dem drakonistischen Rosenkranz Ad lilia Dominae Nostrae -
Zu Gnaden Unserer Dame)
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Wir möchten nun an dieser Stelle der ausgeführten Darlegungen die Position ⑧ vorziehen, damit wir dem warmen Blute Jesu bei Antonius’ großer Entsagungsfähigkeit besonders nahe sind. Zudem ist dieser Urtypus eines Mönches ja direkt dem Sacré Cœur in Fenster ② zugesellt. Wie ein schwebender Wächter flammt sein zu Segen gewandeltes Antoniusfeuer (ignis sacer) für das Herz des heiligen Auferstehungslichts (Ἃγιον Φῶς - hl. Helena). Gleichzeitig positioniert sich der Gewandete diagonal zum nackten Sebastian sowie horizontal zu Roseline, was die Materie ⑧ und den Geist ⑦ im Rosenkreuz vereinigt; vgl. wieder im Isenheimer Altar die Seitenflügel der Kreuzigungsszene. – Bleiben wir bei Grünewald vor der Szene des Besuchs beim hl. Paulus von Theben. Dort ist zu sehen, wie ein gewisser Guido Guersi (✠ 1516) im lebensgetreuen Portrait alias Antonius den desposynischen Einsiedler Sieghard Witte I. von Alba (4. Jh.) alias Paulus von Theben besucht. Der Maler verschlüsselt mit Wappen, Spitzwegerich (Plantago = das Haus Anjou-Plantagenêt) und einer kleinen Bachforelle (= das Haus Salm, der Rheingrafenstein) den wigerich- und delphinatstämmigen Antoniterpräzeptor als »Waldspeer« oder »Waldkönig« (Guido = Wido + Guer = Widericus, Wigerich) oder sprichwörtlich: den »Grünewald« (Guer = Ver: Verringer Hirschstangen, Haus de Vere/Verrières en Forez, altirische Elfenkönige) der ursächsischen Königsliste und deutet das Band zwischen dieser artemisischen Siegfrieder Drachenkönigslinie (die Siegwarte) und dem Hause Juda, seiner royalen »Palme« Sara, an!
Antoniter und Pauliner wie auch Franziskaner waren tiefgründig initiiert in das weisheitliche Wesen und die Weitergabe des seraphischen Feuers. Tatsächlich wollen wir hier erstmalig den geheimen Schlüssel zum allertiefgründigsten Namen des Heiligen Gral preisgeben, welcher via den Isenheimer Altar die gefährlichen Zeiten überlebt hat; gerade auch deswegen, weil wir den Drachenorden und unsere Autorität gegenüber der Kunstwissenschaft und der Kirche erweisen und behaupten wollen. Den vermutlich vom Kryptotempler Guersi persönlich vorgezeichneten Code erklären wir wie folgt:
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Vom geschlossenen Polyptychon notieren wir Sigma (Σ oder das lunare Ϲ) in griechischer Schreibung für Sebastian sowie Α für Antonius. Im zweiten Wandelbild: Μ für Maria (Verkündigung) und Ι für Ihesus (Auferstehung Christi). Im dritten Wandelbild: Rho (Ρ) allein für Paulus sowie nochmals Α für Antonius. Für das Tau-Kreuz der zentralen Schnitzplastik von Niklaus von Hagenau und partout für die antonitische Essenz notieren wir Τ; alternativ reservieren wir Theta (Θ) für die Herkunft THeben. Zwei partielle Anagramme: SARA · MARIA, und ein ganzes: TAMARIS, leuchten glücklich und wahrhaftig auf! Das ist jener entlang geheimer templerischer Überlieferung voll titulierte Name der einzigen Tochter des Herrn: »Fürstin Maria die Schwarze« (keltisch, proto-indoeuropäisch: ›*tmH-ró‹ = »dunkel«, »tief« - Tiamat, Drachenkönigin), wobei das Wort SARA leserichtig die innere Wandelbildebene von Jesus (Ι) und Maria (Μ) einbettet. Also vollends nach der Devise der hl. Jungfrau von Orléans oder bspw. auf dem Löwengürtel der weinenden Ehegattin Magdalena (siehe Ringfinger) in Rogier van der Weydens Kreuzabnahme. – Schreiben wir hingegen THAMAR mit Theta, d. h. nach der Weise in der Septuaginta und Vulgata, ist sie die Palme (hebr.: תמר ›tamar‹ = »Dattelpalme«) vom Einsiedler Paulus. Die Endung -IS kann man auch separat als das alte Nomen sacrum für Jesus Christus (lat.: IC), bzw. für Jesus allein (grch.: ΙϹ mit lunarem Sigma), lesen. Tamaris (Timarete) von Athen nennt Plinius der Ältere »die erste der Malerinnen«, noch vor Eirene, Kalypso, Aristarete, Iaia und Olympias. Berühmt war ihr Bild der Diana von Ephesus. Unserm Malergenie Mathis Gothart (Grünewald) mußte die Gleichnamigkeit willkommen gewesen sein, da er sich zunächst in Sebastian als jungen Apoll und willige artemisische Liebesjagdbeute, dann wieder im alten Paulus mit Sigurds Hinde selbst portraitiert.
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Wieder in bezug auf sein Feuer und sein Tau-Kreuz (σταυρός - Staurogramm: ⳨: Tau-Rho = Paulus von Theben) steht Antonius für das brennende Herz des Erosstieres aus den astrologisch-alchymischen Zeichen von Taurus und Venus. Der Kult wurde seit Echnatons Verordnung der hathorischen Sonnenscheibe über das mosaische Goldene Kalb bis hin zum flammenden Lamm der Apokalypse getragen und christologisch annehmbar in die gnostischen Schichten hinter dem Sonnengesang des hl. Franziskus eingewebt. Wenn die kosmischen Eltern Anu und Antu auf den sumerischen Mul.Apin-Tafeln das Tierkreiszeichen des plejadischen Stieres (𒄞𒌓𒀭 ›gu.ud.an‹) beanspruchen, ebenso wie Marduk das Sonnenkalb Utu (𒀭𒌓) oder Mithras mit der Tauroktonie, können wir die Strahlen des sonnengleichen Allerheiligsten aus der Monstranz nicht wegdenken. Denn es ist immer noch der materielle Ausdruck desselben ewigen unangetasteten Himmelssteines, durch dessen erleuchtende Berührung wir daselbst zur Unsterblichkeit (αθάνατος) gewandelt werden. – Antonius blickt uns bei gleichzeitiger Hinwendung zum Herrn mit nur einem klaren Auge als einziger der oberen Vierergruppe direkt an, während das andere wie erblindet scheint. Dadurch läßt Bedoiseau ihn zu Odin (altägypt.: ›Jtn‹, akk.: 𒇽𒀸 ›îdînu‹ = der »Eine«) werden. Die Sage von der Lippequelle erzählt, wie der allmächtige Göttervater sich ein Auge ausriß und in die dürre Sennelandschaft warf, um sie mit Tränen und Grüne zu segnen. Und der Drachenritter und Barde Oswald von Wolkenstein klagte ›Dir Armem Menschen‹:
Der wolken krafft,
das firmament mit klarem schein
und all die freud, als si zu himel mag gesein,
mensch, die genad von got volgt
all dem dinste dein,
dannocht well wir in denklich nicht erkennen.
Mit seinem leib hat er uns aus der hell erlost,
des sich der lucifer daselben übel trost.
Noch wirt sein heiliger nam
mit sweren dick berosst
von manchem man, der ich eu vil wolt nennen.
Ach, Adams kind, wie ist so plind
dein swacher müt,
das du nicht kenst und übernenst
dein herren güt,
der dich mag nemen, geben haisser helle glüt,
und alle freud mag er dir
pald entrennen.
Eine Generation später geht der Meister von Meßkirch mit seinem Gemälde von Paulus dem Eremiten (1535/40) einen Schritt weiter. Er läßt die beiden miteinander konkurrierenden Viten von Athanasius und Hieronymus zu einer riesenhaften Figur mit orangener Sonnenscheibe verschmelzen. Könnte die Symbolik des Odinsblicks unter druidischer Kapuze (- selbstverständlich bleibt es vordergründig ein christlicher Ordenshabit -) eine Vorlage für Bedoiseaus Antonius gewesen sein? Sehen wir nicht das höchst meisterliche Arrangement aus Rosenkranz und dem Baumstamm der Blutlinie überm abgründigen Element der Herrin der »tiefen« (Thamar) Wasser? Da die Palme zur dunklen Tanne gewandelt ist und die Wüste zur Bergeinsamkeit, finden wir uns wieder auf dem Wald, ja, sehr wohl! bei den ausgedehnten Nekropolen der suebischen Wolfsfürsten (»Werwölfe«) an den Schwarzhalden. Dort lagen am Schluchsee die legendäre Sægard (Auf der Wacht), der Isenstein (Isis, Silberfels, Äule) und die »Eisenbrücke« (Blasiwald-Eisenbreche) der Pferdezüchterin (Abnoba) und nibelungischen Priesterin Brünhild. Noch immer herrscht in den Wappen dieses hochköniglichen Gebietes der silberne Hirsch der Illyrer. – Es ist ganz und gar nicht skurril, daß Paulus sein Grab von Antonius’ Löwen gescharrt bekam. Die römischen Antonier leiteten nach Plutarch ihre Abstammung von Herakles’ Sohn Anteon ab; vgl. wieder den Löwengürtel der Magdalena bei van der Weyden. Noch einmal in der Adelsgeschichte war das Geschlecht als van Arkel (Löwe Juda, Gaut) und van der Leede (Schwan) souverän aufgetaucht. Goethes Egmont ist das Mahnmal im Brennpunkt des bis heute fortgesetzten Konfliktes zwischen Rom und Oranien: die Knechtung alles Deutschen durch die sog. »Neue Weltordnung«. Die Erben letzterer Partei sind Wir, die wir das Katholon wirklich ehren und hegen: sein johanneisches Gotteswort; denn einzig diese Offenbarung darf man getrost apostolisch nennen. Darauf haben alle diese genuinen Meister und Orden klar und unmißverständlich verwiesen. Die ynglingischen Ulvunger und Drachen der alemannischen Albgaue sind wir: die berechtigten Arlanen und Elfen auf geheiligtem Allod der ursprünglichen Alba Longa von Rhea Silvia und ihrer danubischen Tanne, die wahren Römer und Herren des Roten Hauses, und auch die urfriesischen Julier (Jylland, Juda) von Juliomago (Peutingersche Tafel) und dem Staufenberg bei Schleitheim. Wir waren der »Marswald« (Silva Marciana) von »Gottvater« Teut·ates. Im Herzen sind wir immer noch die alten Hüter des Adelheidkreuzes von Sankt Blasien und die neuen am Chartres-Labyrinth zu Sankt Bartholomäus in Görwihl. Und wir waren einst die pannonischen Hünen und Hotzen (Jötnar) und ritten Steigbügel an Bügel neben Gut (Gutenburg, Burg Staufen) und Keled (Klettgau) im 11. Jahrhundert, den heilig römisch-deutschen Grundstein für das Königreich Ungarn zu setzen!
Schnee’gen Bühl ſıe linde ſtreicht,
Thau und Moos ſchön Dir gereicht,
hier die Jungfrau Ähre ſıch hat
lieb erweicht.
Da an jenem Freiungstage
Roſenblüten zieren all’ Hage,
unſer Wild die Quelle ſchmeckt,
Hirzenſprung den Tann erweckt.
Weibes Hüld im Grün allein:
Bienenkorb vom hohen
Alten Stein.
(aus Lohest treu - Der Hauensteiner Psalm)
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(...)
wird fortgesetzt