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Brussan     JERICHO

 

S.D.T.O. 207 a.L.


Das Lied vom Lindenkreuz

Wie je o barmherzig ist

ı. Wie je o barmherzig ist,

treu und mild der rechte Gott.

Gemeinſam mit einem Herrn

ſchreiten wir zum Tempelhort:

 

Zion, o zu dem Stein,

Dir reichen wir den Funken.

Heil Dir im Kreuze! –

einzige Hoffnung uns.

Leite das Schwert unter Lohen!

Ehre!

ıı. Wie doch leiſe, duldſam er,

unſer Heiland Friedefürſt;

Der waltet geheim mit Sinn.

Von den Himmeln herab grüßt.

 

Von ganzer Demut iſt,

die ſtete Mehrung umringt.

Heil dieſem Ölbaum! –

Krone der Dame ihm.

Sterne ummanteln Euch linde.

Ehre!

ııı. Wie ſıegreich die Weisheit, die

ſalbt das Wort in Liebe ein.

Als Zeugin die Botſchaft birgt:

»Weil ich ſah den Herren mein!«

 

Nieder den Linden taucht,

damit zu Leben erregt

Blüten aus Wunden

am Holze auferſteh’n.

Sonnenhoch wir den Tau weihen.

Ehre!

ıv. So zorftel dem Erdenrund,

golden thront die hehre Wacht.

Auf Fluten des Gnadenkelchs

weicht dem Vlies die dunkle Nacht.

 

Menſchen erbärmlich arm,

zu ihnen kehr’n wir zurück:

Leuchten zu Herzen –

Segel der Reinheit Dir.

Tröſter, ſend Gott mit uns Erben!

Amen.

Text und Noten, Satz


Ô quam misericors

ı. Ô quam misericors es

deus iûste pieque:

intrâmus sacrârium

nôbîs signum incende:

 

lapidem in ârâ habêmus in cônspectû:

avê crux sâncta nostra spês ûnica:

hanc salûtêmus in flammîs:

salvê.

ıı. Ô quam salûtâris es

patiêns sapientiam:

quæ nôn prô mundô certat

sed dônat clêmentiam:

 

orta ex grâtiâ ûnâ quæ omnia es:

fîlia nostra sanguine rêgâlî:

sîon candidê vestiêtur:

salvê.

ııı. Tam êminêns illa est

turris ûnctî magistrî:

quam sonat testis verbum

quia dominum vîdî:

 

serpentem exaltat ut lîgnum renâscâtur:

avê rôs crucis fluviîs sate tû:

ârdêbit vellus in stêllâs:

salvê.

ıv. Ô iûdex vêrissime

nauta salvâtor rûdêns:

et æterna charitâs

ûnum vâs erit fundêns:

 

vêla clâra dêmus petentês bêthaniam:

hierosolyma chrîsma hêrêdibus:

etiam parâclîte venî.

Âmên.


Hymn to the Dragon Cross

How Ever so Merciful

ı. How ever so merciful,

just and faithful the one God.

Together with this Lord, we

come into the Temple Court;

 

Zion, we tread unto

the Stone, sustaining the spark.

Thou on the cross—oh,

truly our only hope!

We hallow thy sword in blazes.

Glory!

ıı. And lo! how wise, how patient,

the adamant Monarch is;

Do careth for earth rightly.

Will once give it to His heirs.

 

With divine grace replete,

with meekness compassed around:

Hail, O thy chalice,

ring and balm of Our Dame!

You clothe we in the seas’ starlit.

Glory!

ııı. And ever victorious

she, who had anointed Christ.

Maria, the word witness:

»For I saw the Lord alive!«

 

Down went the Draken harsh,

that life may reneweth be.

Thaw crystal blossom,

to arise as a rose.

We arch thine emerald tower.

Glory!

ıv. How ever so merciful,

just and loving the Word crowned.

A fountain the Messenger,

springing from the Olive Mount!

 

Piteous poor men, to

them retrace we our fast steps

To bring them under

the Sail—our holy truth.

Come, Comforter, with us all, now!

Amen.



Gott bei uns nahe ist

(am Stein)

ı. Nahe komm, o Emmanuel!

Mach frei geſchunden Israel.

Das klagt von ſeinem Banne Not,

ja beraubt iſt um Gottes Od.

Die Freude, o Emmanuel,

geboren wird für Israel.

ıı. Nahe komm, linder Jeſſebaum,

zu ſalben es an Roſentau.

Die Lilie aus dem Hades führ

und hin weiſe zu Vaters Tür.

Die Freude, o Emmanuel,

geboren wird für Israel!

ııı. Zorchtel Funke, uns Orient!

Erwärm mit Gold dein nah’n Advent.

Der Nächte Dunkel treib davon,

daß jäh Todesfurcht flieh’ die Sonn’.

Die Freude, o Emmanuel,

geboren wird für Israel.

ıv. Komm, o David! Erſchließe uns

all’ Pfade aus der Tiefe Dunſt.

Eröffne weite Himmelehr’,

feſt vertäue dies Tränenmeer.

Die Freude, o Emmanuel,

geboren wird für Israel.

v. Steig hinab, Alliebherrlicher,

betraut vom Berge Moſe her.

Dem Stamm erwieſeſt ein Geſetz,

das die Reuigen nie verletzt.

O Friede du, Emmanuel,

geboren wirſt für Israel.

vı. Weile nun bei Sophiens Schoß,

woran ſıch Gottes Hauch erſproß.

Die Lohe ſeines Wortes ſtill,

welches Ewigkeit zeugen will.

O Reine! Ihr Emmanuel

verkündet ward von Gabriel.

vıı. Schreite, Retter, du Königsheil!

Den Scharen mehr ihr Freiheit Teil.

Die Erben ſchau, wie ſıe gewahr’n

ein Boot ſıcher auf leuchtend Bahn.

O jauchze, Turm, dem Stein Zion:

»Hienieden bei euch Mariens Sohn!«

(Veni, o Sapientia,

Quæ hic disponis omnia.)

Text und Noten

Melodie


Gott Mit Uns und Seinem Engel

ı. Heil’ger Bote! Michael,

Erzeengel unſers Herrn,

Edoms Freyen anbefehl

deinem Vater nimmer fern;

ſo wie Mir die edel Ringe.

ıı. Will mich zeihen meiner Sünd’

nach der Reinheit klaren Seins;

Einer milden, die verkündt

zorftel Barmen, mit dir eins

und dem Grunde meiner Seele.

Exaudi me, Michael!

ııı. Oh, vernimm den innig Ruf:

komm zu Hilfe dieſem Kind,

Welches Minne lieb erſchuf;

voll der Künne wiederfind

es, geborgen beim Gerechten.

ıv. Jäh doch ſprang in tief Vergeh’n,

ach! – ich ſtöhne ob der Laſt;

Meiner Taten Ausfluß ſeh’n

mochte nicht, itzt fall’ ohn’ Raſt

an die nahen Nächte Todes.

In noviſſımo die

v. Michael, mane nobiſcum!

Honor eidem ſıt, clementi.

Inſıgnis, pugna pro nobis!

Honor duci ſıt, invicto.

Archangele in gloria!

Æoni: Qui Sicut Deus.

vı. Licht! gebiete, Michael,

all dem Frevel gültig End:

Auf des Drachen Hochbefehl

an dem jüngſten Tage ſend

Seinen Speerſtrahl in die Lüge!

ı. Wund dann löſe aus dem Kranz

linden Troſtes deinen Fried’.

Schaue mein Gemüt dir ganz,

wie es einſtimmt in das Lied

der Seraphim nach dem Berge.

In conſpectu Domini

ıı. Helle Schwinge, tauch hernieder

zu Wurzeln als ein Grale leer;

Welcher ſchöpfet Alles wieder,

/: was Chriſt erbot :/ dem Dornenmeer:

Seiner Roſe Urvermögen.

ıx. Wäge meinen Hauch dir bloß,

richt ins Lot dein Lohenſchwert;

Frei die Lilie! fort all Troß –

reuig ſchwimmen laß bekehrt

mich mit Ihr, der Wahrheit Mutter.

x. Bin gerüſtet für die Fahrt!

gen Atlanten – dort Er ſteht:

Der Zadok demanten hart,

Ihn die Dame heiß umweht;

wohl zu Balſam beide ſchmelzen.

Fumus aſcendit ardens.

 •

xı. Bienengold fürs Heil erwählet,

zu kleiden neu den Turm der Welt;

Teuten! unter Michaele,

/: ſeid treu geeidt :/ auf euern Held:

da den Sieg von Cyon traget.

Gott Mit Uns und Seinem Engel

Text und Noten


Linde wir nun blühen

ı. Wir legen nieder an dem Stein,

linde wir rühren klaren Grund:

ein heilig Vlies von Barmen rein,

das unſerm Vater ward der Bund.

ıı. Ein lohen Ring um jene Traub’,

Joſua ſchnitt in fernem Tal;

für alle Völker (er) reift zum Haupt,

nun enden läſſet Zehr und Qual.

ııı. Fürchtet die Kelter des Verzeih’ns,

koſtet die Schale euers Herrn,

ſalbet euch lichtreich ſeines Seins:

weil einer Lilie er Stern!

ıv. Fühlet, wie windet ſıch mit Tau –

die Roſ ’ empor, ihm lieb erblüht;

des Kranzes Strahl vor Gottes Schau:

ihr Bräutigam ſıe wiederſıeht!

Text und Noten

Melodie


O tief gewogen Anker

ı. Dein Werk vermöge

weit im All zu hallen,

durchwebend Wunder;

der du löſeſt allen

ab von beflecktem

Munde wehe Klage,

heilig Johannes.

ıı. Siehe den Künder

von Elyſıen nahen,

durch Säulenreihen

hoher Lilie Namen

tragen, erzeigen

reine Weihegnade;

an ſchau den Deckſtein!

ııı. Allein erfüllt nur

jener die Verheißung,

die ſchwere, welche

anbefahl Erweiſung

eines Kinds Miryams;

ihr zu eigen dich rief:

Chriſtum zu taufen.

ıv. Noch tief im Schoße

ruheſt du gewogen;

zum Herren komme

bald ein’ Taub geflogen,

die beider Schwingen

Vaterrecht ausgießet,

Tau deinem Kelche.

 • 

v. Von Mondes Anker

ſtrömt hernieder linder

Hauch, der gedeih’n läßt

   Gottes Sohn ohn’ Hindern,

bis an der Dornen

Krone je ſo lodernd,

Zion erfreiet.

Sela!

Text und Noten

Melodie

Über den Parzenischen Kammerton

Ut queant laxis

 


IOANNES DISANVS

Die Wesensoffenbarung

vom Künnesohn,
im gematrischen Urz
usammenhang


Rêgis rêgum cîvis, ave

An den König Ladislaus den Heiligen

ı. Rêgis rêgum cîvis avê:

rêgum gemma lâdislæ:

rêgnî cônsors glôriæ:

rêgem rêgum es aggressus:

sîs dêfênsor indêfessus

et âthlêta patriæ.

ıı. Salvê salûs hungarôrum:

rêx cohêrês angelôrum:

vâs cælestis glôriæ:

ab æternô vâs êlêctum:

vâs însigne vâs eflectum

vendicâns iûstitiæ.

 •

ııı. Hungarôrum gêns congaudê:

novâ novî rêgis laude

pulsâns tintinnâbula:

fêlîx avê varadînum:

cuius augêns fâma signum

resonet per sæcula.

 •

ıv. Tibi chrîste concors hymnum

canit orbî quî per lignum

ad tê trahis omnia:

scâlâ factus ascênsôrum

et corônâ cônfessôrum

tibi laus et glôria.

Text, ungarische Fassung,

Übertragung ins Deutsche und

Englische, sowie Noten


Svatováclavský chorál

An Unsere Böhmischen Lande

ı. Svatý Václave,

vévodo české země,

kněže náš,

pros za ny Boha,

Svatého Ducha!

Kyrieleison.

ıı. Nebeskéť jest dvorstvo krásné,

blazě tomu, ktož tam pójde:

v život věčný,

oheň jasný,

Svatého Ducha.

Kyrieleison.

 •

ııı. Pomoci tvé žádámy,

smiluj sě nad námi;

utěš smutné,

otžeň vše zlé,

svatý Václave!

Kyrieleison.

 •

Text, Übertragung und Noten,

sowie eine jüngere Adaption


Arm! Arm! For the Struggle Approaches

ı. Arm! Arm! For the Struggle Approaches,

Prepare for the combat of life:

Saint George! be our watchword in battle,

Saint George! be our strength in the strife.

Great saint, from the throne of thy splendour,

Look down on thy chosen isle,

Soon, soon may they share in thy glory,

Who faithfully strive her awhile.

ıı. The land of thy love is a desert,

It’s temples and altars are bare,

The finger of death is upon it,

The footprints of Satan are there.

 •

ııı. Arise in the might of thy power,

And scatter the foes of the Lord;

As the idols of Rome in their temple

Were crushed at the sound of thy word.

 •

ıv. Oh, bring back the faith that we cherish,

For which thou hast nobly withstood

The tortures and rack of the tyrant,

That faith which thou seal’dst with thy blood.

Text und Noten, Satz


Dê Sânctô Geôrgiô

ı. Geôrgiî mîlitia

Latiî vîcit vitia

Rêgis succurrêns fîliæ,

Splendor paternæ glôriæ.

ıı. Efficitur Geôrgius

Prædicâtor êgregius,

Quem illûstrâvit cælitus

 patre ûnigenitus.

 •

ııı. Opês magnâs distribuêns,

Mortem prô Deô sitiêns,

Prô tê complet martyrium,

Chrîste, redêmptor omnium.

 •

ıv. Rêgî æternô mîlitâns,

Hostês cûnctôs suppeditâns,

Sîc pugnat invictissimê,

Cælî Deus sânctissime.

 •

v. Georgiî virtûtibus

Piîs ac sânctîs precibus

Nôs solvat nexû crîminis

Cônsors paternî lûminis.

 •

vı. In eius nunc præcônia

Linguam solvat ecclêsia,

Et â sânctîs spîritibus

Exsultet cælum laudibus.

 •

vıı. Vincêns tormenta omnia

Trânsit ad cælî gaudia,

Commûtant mundî aspera

Æterna Chrîstî mûnera.

vııı. Sunt sânctî Deî humilês,

Ut perdûcantur habilês,

Nôn superbî nec invîdî,

Ad cênam agnî prôvîdî.

ıx. Quæsumus auctor omnium,

Per martyris suffrâgium

Sîs in paschâlî gaudiô,

Ihêsû, nostra redêmptiô.

x. Glôria tibi, Domine,

Quî surrêxistî lîberê,

Rogâmus, præstes præmia

Beâta nôbîs gaudia.

Text und Noten


Dê Sânctâ Margarêthâ

ı. Adest digna praecôniîs

margarêthæ sollemnitâs:

cuius per orbem variîs

signîs refulget sânctitâs.

ıı. Margarêthæ martyrium

et cælibâtus glôriâ

dant odôrem eximium

ut rosîs iûncta lîlia.

 •

ııı. Margarêtha gaudiô

gælî iam potîta

dîrîs sub ôlybriô

phœnîs est attrîta.

 •

ıv. Virgîs flammîs virgulîs

torta margarêtha

fontis vîtæ pôculîs

iam pôtâtur læta.

 •

v. Ad æternum convîvium

margarêtha vocâta

cenit virtûtum omnium

margarîtîs ôrnâta.

 •

vı. Lûmen in tætrô carcere

margarêthæ resplenduit:

quæ clârâ lûcis opere

nîl culpæ tætrum habuit.

 •

vıı. Strâvit munda manibus

rêgem superbôrum:

calcâns castîs pedibus

caput impiôrum.

vııı. Pœnâs passa variâs

tandem dêcollâta

trânsîvit ad nûptiâs

cum spônsô parâta.

ıx. Ô fêlîx commercium:

quô prô pœnâ brevî

sempiternum gaudium

êmit forô levî.

x. Ôrat in vîtæ terminô

ut exaudiantur:

quî supplicantês dominô

suî recordantur.

Text



Ύμνος εις την Ελευθερίαν

Ymnos is tin Eleftherian

Σὲ γνωρίζω ἀπὸ τὴν κόψη

Se gnorizo apo tin kopsi

Τοῦ σπαθιοῦ τὴν τρομερή,

Tou spathiou tin tromeri,

Σὲ γνωρίζω ἀπὸ τὴν ὄψη

Se gnorizo apo tin opsi

Ποὺ μὲ βιὰ μετράει τὴ γῆ.

Pou me via metrai ti gi.

Ἀπ᾿ τὰ κόκκαλα βγαλμένη

Ap’ ta kokkala vgalmeni

Τῶν Ἑλλήνων τὰ ἱερά,

Ton Ellinon ta iera,

Καὶ σὰν πρῶτα ἀνδρειωμένη,

Ke san prota andriomeni,

Χαῖρε, ὦ χαῖρε, Ἐλευθεριά!

Chere, o chere, Eleftheria!

─────────────────────

An der Klinge ſchön erkenne

Deines Schlages Weite Dich,

An dem zorftel Heft erbrenne

Für den Erdenbogen ich.

Bein und Aſche ſprießen Frieden

Deinem hülden Atlasblut.

Wild das Joch der Danaiden

Bricheſt an der Morgenflut.

Unſ ’re Tode arm hinieden

Zehr in Deiner Freiheit Glut!

Jenem Sterben ohne Frieden

wehrſt mit teuerm Selig Blut.

Text, Nachdichtung und Noten

Jylland mellem tvende Have

ı. Jylland mellem tvende Have

Som en Runestav er lagt,

Runerne er Kjæmpegrave

Inde midt i Skovens Pragt

Og paa Heden alvorsstor,

Her hvor /: Ørknens Luftsyn :/ boer.

ıı. Jylland, Du er Hovedlandet,

Høiland med Skov-Eensomhed!

Vildt i Vest med Klittag, Sandet

Løfter sig i Bjerges Sted.

Østersø og Nordhavs Vand

Favnes /: over Skagens :/ Sand.

 •

ııı. Heden, ja man troer det neppe,

Men kom selv, besee den lidt!

Lyngen er et pragtfuldt Tæppe,

Blomster mylre milevidt.

Skynd Dig, kom! om føie Aar

Heden /: som en Kornmark :/ staaer.

 •

ıv. Mellem rige Bøndergaarde

Snart Dampdragen flyve vil;

Hvor nu Loke sine Hjorde

Driver, Skove voxe til.

Britten flyver over Hav,

Gjester /: her Prinds Hamlets :/ Grav.

v. Jylland mellem tvende Have

Som en Runesteen er lagt,

Fortid mæle dine Grave,

Fremtid folder ud din Magt;

Havet af sit fulde Bryst

Synger /: høit om Jyllands :/ Kyst.

Text und Noten, Satz

für Begleitung


Gott erhalte Franz, den Kaiser

ı. Gott erhalte Franz, den Kaiſer,

Unſern guten Kaiſer Franz!

Lange lebe Franz, der Kaiſer,

In des Glückes hellſtem Glanz!

 

Ihm erblühen Lorbeerreiſer,

Wo er geht, zum Ehrenkranz!

Gott erhalte Franz, den Kaiſer,

Unſern guten Kaiſer Franz!

ıı. Laß von ſeiner Fahnen Spitzen

Strahlen Sieg und Furchtbarkeit!

Laß in ſeinem Rathe ſıtzen

Weisheit, Klugheit, Redlichkeit!

 

Und mit Seiner Hoheit Blitzen

Schalten nur Gerechtigkeit!

Gott erhalte Franz, den Kaiſer,

Unſern guten Kaiſer Franz!

 •

ııı. Ströme deiner Gaben Fülle

Über ihn, ſein Haus und Reich!

Brich der Bosheit Macht, enthülle

Jeden Schelm- und Bubenſtreich!

 

Dein Geſetz ſei ſtets ſein Wille,

Dieſer uns Geſetzen gleich.

Gott erhalte Franz, den Kaiſer,

Unſern guten Kaiſer Franz!

 •

ıv. Froh erleb’ er ſeiner Lande,

Seiner Völker höchſten Flor!

Seh ſıe, Eins durch Bruderbande,

Ragen allen andern vor!

 

Und vernehm noch an dem Rande

Später Gruft der Enkel Chor:

Gott erhalte Franz, den Kaiſer,

Unſern guten Kaiſer Franz!

Text und Noten, Satz

Melodie


La Sammarinese

Salve o rupe de’ monti Regina

ove l’aquila antica di Roma

da vil laccio sdegnando esser doma,

le grand’ali raccolse e posò.

Quivi amor della terra natìa

alto immenso sublima ogni petto

quì pietà del fuggente rejetto

cui sventura un asilo negò,

qui d’onore tremenda suprema

è la voce che a tutti ne impèra

voce sacra temuta severa

che fa l’empio nel cor tremar

Text und Übertragung


SÂKṢÂTKÂRA

Gebet an den Träger der Schädelgirlande

und für den Erhalt der Weißen Sangha

im Schwarzwald (Albgau)

 

Oṃ Svasti! Todloser Sugata,

alles durchdringender Kern der Erleuchtung,

Im magischen Padma-Weisheitsspiel trägst du

die Schädelgirlande;

Entflamme die furchtlose Mantrakraft

verwirklichten Wissens.

Laß den Klang des verborgenen Drachen

in den Drei Welten erschallen.

Vom selbsterstandenen Vajra-Körper,

jenseits von (vergänglicher) Wandlung,

Laß die Lehren über die innerste Natur

weithin erblühen.

Mögen deine Lotusfüße

über ungezählte Äonen im Glück stehen,

Und führest du alle Wesen

auf dem Pfad der Freiheit.

• 

OM  ÁH  HUNG  BENDZA  GURU

PEMÁNE  DHIKHTHE

SARVA  SIDDHI  SAKSHÉ  KARA

HÚNG  A

Widmungsgebet vor Augen

der Manifestation des Radha Tulku

(im Anschluß an die 22 Silben des

Sâkṣâtkâra-Vajraguru-Mantra)

 

Om Bhrûṃ!

Körper, Rede und Geist sind rein,

die Drei Kâyas spontan präsent.

Vajra-Meister, ausgestattet

mit den Fünf Weisheiten, wisse um Mich:

Dies ist die unmittelbare, vollständige

Verwirklichung.

Durch das ursprüngliche Gewahrsein

der Dakini erfülle alles mit Segen!

Durch die Macht des Lotus (Guru Rinpoche)

möge alles vollendet werden!

Unveränderlich fest wie die Swastika,

verweile bitte hier.

Der Todlose (Chime)

vereinigt Vater und Mutter (Yab-Yum)

in der klaren Röte (Hrîḥ) Großer Freude.

Radha Tulku, mögest du frei

darin ruhen.

Das reine Gold der Mutter (Prajñâpâramitâ)

ist in (den Klang des) Aṃ geschmolzen,

Untrennbar von Âkâśadhâtvîśvarî

im ureigenenWesen.

Das Rad des Dharma drehend,

wacht (buddha) der unermeßliche (amita)

Herr der Zuflucht (Kyabje).

Zum Wohle aller (fühlenden) Wesen

möge der Stein (Cintâmaṇi) siegreich sein!

Text, tibetische und englische Fassung 


Lohest treu

Der Hauensteiner Psalm

ı. Loheſt treu vor Dämmerroth,

wie wir ſchau’n Dich ewig Brot;

  ſeh’n itzt zum kalt Eiſeswinter

geh’n den Tod.

So die dunkeln Gräte verglühen

und der Halden Nibel ziehen,

unſer Raunen birgt den Schlag,

unſer Herz zorf ’ unverzagt

Seiner hellen ehern Art:

Gottes Stein, dem Sohn,

noch heil! beim Hard.

ıı. Schnee’gen Bühl ſıe linde ſtreicht,

Thau und Moos ſchön Dir gereicht,

hier die Jungfrau Ähre ſıch hat

lieb erweicht.

Da an jenem Freiungstage

Roſenblüten zieren all’ Hage,

unſer Wild die Quelle ſchmeckt,

Hirzenſprung den Tann erweckt.

Weibes Hüld im Grün allein:

Bienenkorb vom hohen

Alten Stein.

 •

ııı. Engel weihen neues Glück,

bringen das Allod zurück:

Seine Schüſſel, die verloren

je geglaubt.

Dann die gläſern Alpenſtaufe

warten ihrer Sternentaufe.

Hotzenwälder fiedeln Wem?!

Eidgenoſſen, hürnet Dem

Berg im hehren Rieſenland,

Unſ ’rer Wacht

im ſıeghaft Mutterland!

 •

ıv. Ehe ſummt der Morgenherd –

nun die Noth faſt iſt gezehrt –,

ſcheint ein Antlitz zorchtel, welches

immer währt.

Wenn ſıe ſenkt ihr Korn und Hälme

auf der Häupter Häuſer und W älme,

Köhlermägde trällern laut:

leiten eh die Schäppelbraut!

rühren ſchwarzen Kleidesſaum,

an den ſelig trauten

Künnebaum.

Text und Noten, Satz

Etymologische Tiefe und

historisch-mythologischer Kontext



Atta unsar

Atta unsar þu ïn himinam:

weihnai namo þein.

Qimai þiudinassus þeins.

Wairþai wilja þeins:

swe ïn himina jah ana airþai.

Hlaif unsarana þana sinteinan

gif uns himma daga.

Jah aflet uns þatei skulans sijaima:

swaswe jah weis afletam þaim

skulam unsaraim.

Jah ni briggais uns ïn fraistubnjai:

ak lausei uns af þamma ubilin.

Unte þeina ïst þiudangardi:

jah mahts: jah wulþus

ïn aiwins.

 Amen.

Text und Noten, zweite Stimme;

Übersetzung und weitere Adaptionen