Sankt Margarethen zu Binningen
Friedheilig. Allhoheitlich.
Weisheitlich.
»O wie barmherzig Gott! – gerecht und gewiß.«
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»Recht und wahrlich duldſam.«
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»Ehre ſei Gott, dem Gelinden.«
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O Kreuz! – uns einzig Heil und Hoffnung.
ı. Wie je o barmherzig iſt,
treu und mild der rechte Gott.
Gemeinſam mit einem Herrn
ſchreiten wir zum Tempelhort:
Zion, o zu dem Stein,
Dir reichen wir den Funken.
Heil Dir im Kreuze! –
einzige Hoffnung uns.
Leite das Schwert unter Lohen!
Ehre!
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Aus dem Lied vom Lindenkreuz.
ı. Ewig du Friedegrund,
heiliger deutſcher Bund,
Rheinlandens Schoß.
Selig, wie ſtrömeſt hin
ſeit Aares Anbeginn.
Schwinge dich auf zur Wacht,
Germania!
Ewig gewogen uns,
ihr Gold von Lippes Runſt.
Schwinge dich auf zur Macht,
Teutonia!
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ıı. Mutter Burgundia
ſchön grüßt Italia,
mit Trier den Stern.
Helenas Lohe warm
leuchte dem Maidenarm.
Darüber throne hoch:
Moguntia!
Birgt es in zorchtel Flamm’,
hegend das Roſenlamm.
Bei holder Krippen liegt
Colonia.
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ıııA. Böhmen und Ungarnkreuz
nach Hiſters ferner Zeit
neigten ſıch dir:
Yrma, der Säule ſtark,
bis an den Siegetag.
Nie minder dreh das Rad,
Thuringia!
Rom und den Löwen treibt,
allein die Erbin bleibt.
Bien und Dachs, ein Parier:
Lombardia.
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ıııB. Leeuwardener Strophe
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ıvA. Artios Hirſchenwald,
ſo wie Pyrene alt,
Blume der Baar.
Scherra an Zollerns Höh’,
nimmer die Spur verweh
zum Lieſch des Skirenmeers,
Gotania!
Welfenkind Adelhard,
hell ſchirm die dunkle Wart’,
eiſern den Königsſtuhl:
Abnoba Mons.
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ıvB. Altensteiner Strophe
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ıvC. Pannonische Strophe
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v. Stürmte gar noch zu ſchwer
Krieg über Deutſche her,
deine Burg trutzt.
Jenen für Sichels Blut
halte den Ölzweig gut;
ſtill die lieb’ Waiſe tröſt:
Sileſıa.
Hagel jäh, ach, ſo wild,
feſt vor Marien Bild
hilf nur zu ſprechen klar:
»eleiſon!«
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vı. Da Michel wiederkehrt,
wenn alle Welt verzehrt (iſt),
auf klart das Reich.
Ilion ſchon hatt’ geſeh’n,
wofür wir Drachen ſteh’n.
Mach unſ ’re Wahrheit frei,
Illyria!
Lanze und Nagel bringt,
wieder das Vlies erringt,
weiht Zions Wunde lind,
Bethania.
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vıı. Lilie, du brechtes Schloß,
minniglich Ehreſproß,
Palme am Stein:
Chriſte ward vorgeſeh’n,
nah unſer’m Kliff zu ſteh’n,
unter der hehren Statt
Elyſıum.
Xanten auch hatt’ geſeh’n,
wofür wir Schwäne ſteh’n.
Wiſſe die Seele frei,
Hermione.
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vııı. Neu offenbaret wird
Altland ein Sonnenhirt’:
Er trägt das Fell –
Hin zu dem Benet Hort,
wo ſchöpfen Wir das Wort
jung aus dem Zeitenrund.
Baſıleia ...
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Text und Noten, Satz | Melodie